Fritz Allemann
Mit dem Gedanken, eine Stiftung zu gründen zum Zweck, Philosophie und Ethik zu vermitteln, hat sich Fritz Allemann (1884-1968) im Laufe seines Lebens zunehmend getragen. Als erfolgreicher Unternehmer, Teilhaber der weltweit tätigen Handelsfirma für Baumwolle, Allemann von Planta, war er an bedeutenden Handels- und Wirtschaftsunternehmen beteiligt und wurde in den Verwaltungsrat der Schweizerischen Bankgesellschaft (UBS) berufen, wo er mehrere Jahre wirkte.
In Ergänzung seiner Tätigkeit als Bankier und Unternehmer hat Fritz Allemann bei der Gründung von Sozialwerken mitgewirkt und sich im Gesundheitswesen engagiert. Neben seinen Verbindungen zu massgeblichen Führungskräften aus Finanz und Wirtschaft entstanden Freundschaften mit C. G. Jung, Rudolf Bernoulli, Karl Graf Dürkheim, Hermann Hesse und Max Bircher sowie Begegnungen mit dem Dalai Lama.
Im anspruchsvollen internationalen Wirtschaftsumfeld, in welchem Fritz Allemann bedeutende Verantwortung trug und hohen Anforderungen zu genügen hatte, verliess er sich auf philosophische und ethische Prinzipien als innere Wegweiser. Daraus entstand das Bedürfnis, eine Institution zu schaffen, welche vielfältig interessierten Menschen und insbesondere solchen in Führungsfunktionen Philosophie und Ethik näher bringt.
Seine Tochter Dr. Rosa Schild-Allemann legte 1998 mit der Gründung der Stiftung den Grundstein für die Realisierung der Anliegen ihres Vaters.
