Philosophie und Ethik in der Praxis

Buddhistische Philosophie in der Praxis“ – eine Einführung

Ulli Olvedi

Die Philosophie des Buddhismus hat sich nicht, wie im Westen, von der Psychologie getrennt, und ebenso wenig ist sie trennbar von ihrer praktischen Anwendung in der Form von geistigen Übungen. Das große Ziel dieser angewandten Philosophie ist die „Befreiung des Geistes“ zu uneingeschränkter Offenheit, das „nichtbedingte Glück“ der vollkommenen Weisheit und des vollkommenen Mitgefühls. Der hinführende Prozess ist ein Stufenweg mit kleinen Zielen, wie Achtsamkeit, beruhigte Emotionalität, Klarheit des Denkens, Offenheit des Herzens. Dazu bedarf es sowohl der Mittel des Intellekts als auch unserer nichtrationalen Fähigkeiten traditionell mit dem Bild des Vogels dargestellt, der zwei Flügel braucht, um fliegen zu können.

Praktisch gesehen geht es um „die Überwindung des Leidens“ als einen strukturierten Prozess der Persönlichkeitsentwicklung und spirituellen Entwicklung. Der philosophische Aspekt dient als „Landkarte“; sie kann inspirieren, doch erst die Reise selbst gibt ihr ihren Wert.

Seminarleitung
Ulli Olvedi
, Ausbildung in buddhistischer Psychologie/Philosophie und Energiearbeit sowie in westlicher und östlicher Atemarbeit. Diplomierte Qi Gong-Lehrerin. Seit 1972 tibetisch-buddhistische Studien und Praxis. Begründerin der Meditativen Energiearbeit. Langjährige Seminartätigkeit, ausserdem tätig als Dokumentarfilmautorin, freie Schriftstellerin und Übersetzerin. Häufige Aufenthalte in Tibet und tibetischen Klöstern in Nepal. Gründerin des Shelkar Traditional Tibetan Medical Institute in Kathmandu.

 

Vortrag,Samstag, 3. März 2012, 09.30 - 17.00 Uhr


Institut für Philosophie und Ethik
Stiftung Fritz Allemann
Witikonerstrasse 15, 8032 Zürich

Seminarkosten
CHF 190.--

  1. Anmeldung

 

Ulli Olvedi

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