Liebe Leser
In Rahmen der Vortragsreihe
Philosophie und Ethik in der Praxis
laden wir Sie herzlich ein zum Vortrag
Von Lust und Freude
Was wir von Epikur lernen können
Dienstag, 26. Mai 2009 19.15 – 20.30 Uhr
Der Hedonismus hat in unserer Kultur einen unverdient schlechten Ruf. Wenn man näher hinschaut, finden sich hier wichtige Antworten zur Kunst, richtig zu leben und richtig zu sterben. Insbesondere lohnt der Blick auf die Anfänge des Hedonismus.
Epikur (341-271 v. Chr.) lehrte, dass Furcht, Schmerz und Begierden zu überwinden sind und dabei dauerhafte Lebensfreude möglich wird. Selbst das vermeintlich grösste Übel, der Tod, ist für ihn nichts, das man fürchten darf. Der Weise lehnt seiner Ansicht weder das Leben ab noch fürchtet er das Nichtleben. „Wie er bei der Speise nicht einfach die größte Menge vorzieht, sondern das Wohlschmeckendste, so wird er auch nicht eine möglichst lange, sondern eine möglichst angenehme Zeit zu geniessen trachten.“
Im Vortrag wird die überraschende Modernität und die Radikalität der Philosophie Epikurs vorgestellt und auf den heutigen Alltag angewandt.
Dozent
Prof. Dr. Klaus Peter Rippe hat die Schulleitung des Instituts für Philosophie und Ethik inne und ist zugleich Professor für Praktische Philosophie an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe
Veranstaltungsort
Institut für Philosophie und Ethik
Stiftung Fritz Allemann
Witikonerstrasse 15
8032 Zürich, Klusplatz
Unkostenbeitrag: CHF 30.-
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