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Liebe Leser
Wir laden Sie herzlich ein zum Vortrag
Der Mensch ist mehr als sein Befund
Über den objektiven Faktor "Subjektivität" und die
tägliche Erfindung des Lebens
Leben ist nur eine Idee, eine Möglichkeit, das eigene Leben mit jedem Atemzug, Gedanken, Gefühl und jeder Handlung zu erfinden. Vom "biologischen Überraschungsei" unterwegs zur eigenen Biografie.
Leben braucht die Entscheidung, leben zu wollen, weil es von allem Anfang an ergänzungsbedürftig, verletzlich, endlich, eine in jeder Weise offene wie gefährdete Existenz ist. Die menschliche Krankheit ist eine jener Gefährdungen, die Menschen trifft und dabei zu einem umfassenden biografischen Dialog herausfordert. Unvermeidbar ist sie eine Grundbedingung menschlichen Seins. Ähnlich ist Gesundheit, die Schwester der Krankheit, weder messbar, käuflich oder machbar, sondern eine konkrete Utopie! „
Prof. Dr. Annelie Keil begeistert als Referentin. Geboren 1939, hat sie aus der Erfahrung von Krieg, Flucht und dem Leben mit Sozialhilfe viel gelernt. Studium der Politischen Wissenschaften, Soziologie und Pädagogik. Unter anderen war sie Professorin an der Universität Bremen. Umfangreiche Vortragstätigkeit, Radio- und Fernsehsendungen zum Bereich von Gesundheit und Lebenskompetenzen. Weiterbildungsstudium Palliative Care an der Universität Bremen.
Wann: Donnerstag, 7. Oktober 2010, 19.15 - ca. 20.30 Uhr
Wo: Institut für Philosophie und Ethik
Unkostenbeitrag: CHF 30.-
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.
Institut für Philosophie und Ethik
Stiftung Fritz Allemann
Ursula Marthaler
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